Was ist eigentlich Ghee und wie kann es sich positiv auf unsere Gesundheit auswirken?

In europäischen Regionen ist Ghee auch als Butterschmalz, Butterreinfett oder geklärte Butter bekannt und wird hauptsächlich in der ayurvedischen Küche verwendet. Ghee enthält im Gegensatz zu normaler Butter weder Eiweiss noch Milchzucker. Ghee besteht zu 100 Prozent aus reinem Fett.

Ghee ist Lebensmittel und Medizin zugleich, da es auch bei Psoriasis, Arteriosklerose, erhöhten Cholesterinwerten und vielem mehr verwendet werden kann. Es wird außerdem zur Entgiftung eingesetzt und ist daher in der ayurvedischen Heilkunst unverzichtbar.

Vorteile von Ghee gegenüber der normalen Butter

  • da Ghee keinen Milchzucker enthält, kann es auch bei Laktoseunverträglichkeit bedenkenlos verwendet werden
  • Ghee ist wesentlich länger haltbar als Butter – auch ungekühlt
  • Ghee kann problemlos hoch erhitzt werden und eignet sich daher zum Anbraten und sogar zum Frittieren

Was ist drin in Ghee

  • 60 % überwiegend gesättigte Fettsäuren, ca. 30 % einfach ungesättigte Fettsäuren,
    ca. 5 % mehrfach ungesättigte Fettsäuren
  • fettlösliche Vitamine A, D und E > um den täglichen Vitalstoffbedarf für Vitamin D und E zu decken, müsste man allerdings reichlich Ghee zu sich nehmen. Wird Ghee aus der Milch von Weidenkühen hergestellt, so deckt der Verzehr von 20 g pro Tag allerdings über 20 % des Vitamin A Tagesbedarfs.

Ghee und die gesundheitlichen Wirkungen im Ayurveda

  • Ghee ist leichter verdaulich als Butter oder andere Fette und Öle
  • Ghee wirkt entzündungshemmend
  • Ghee kann auch äusserlich eingesetzt werden: z.B. zur Behandlung von Narben, es fördert die Wundheilung, es hilft bei gereizter und geröteter Haut
  • Ghee wird als “das goldene Heilelixier” bezeichnet, das nahezu für alles eingesetzt werden kann: Verjüngung der Haut, zur Stärkung der Abwehr, bei Verdauungsstörungen, zur Blutreinigung, zur Verbesserung bei Schlafproblemen, es fördert das Erinnerungsvermögen und sogar die Intelligenz, bei Magengeschwüren und Darmentzündungen fördert es die Heilung